»Unterwegs zur Weltherrschaft«

Über Helmut Roewers Buch zur Entfesselung des Zweiten Weltkriegs

Ganz zu unrecht verrufen ist der Begriff des Revisionismus. Verwendet als Kampfbegriff, um alles zu diskreditieren, was einer offiziellen Geschichts­betrachtung  und –deutung widerspricht und an dieser rüttelt, hat er besonders dort Konjunktur, wo wie hierzulande der Blick auf die Geschichte ideologisch und dogmatisch verengt ist. Doch ist nicht gerade das, was allen ausgemacht erscheint, nicht am meisten wert, untersucht und hinterfragt zu werden? Ist es nicht gerade dort, wo das Geschichtsbild sich aus Mythen speist, an denen nicht gerüttelt werden darf, wo nur etwas oft genug behauptet werden muß, um hundertfach nachgeplappert zu werden, besonders nötig, neue Erkenntnisse über die Vergangenheit zu gewinnen und im Lichte derer das Geschichtsbild neu zu justieren? Nichts anderes ist eigentlich die Aufgabe von Historikern, aber oft genug lassen die ihre Finger davon.

Helmut Roewer ist zwar eigentlich kein Historiker, sondern Jurist und ehemaliger Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes und als solcher etwas, was man eine schillernde Figur nennt, aber deswegen nicht weniger in der Lage, historische Quellen zu erschließen und daraus Folgerungen zu ziehen. Und hat eines der heißeste Eisen angefaßt, das es im bundes­republikanischen Mythen­fundus gibt: die angebliche Alleinschuld Deutsch­lands am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

Hierzu hat nun Helmut Rower den zweiten faktenreichen Band einer als Trilogie angelegten Buchreihe geschrieben, die sich mit der Erlangung der Welt­herrschaft der USA und seiner Spielart des Kapitalismus und einer von ihr bestimmten »Neuen Weltordnung« auseinander­setzt. Der erste Band war der Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs gewidmet und ist nicht minder lesenswert als der nun hier vorgestellte.

Es gehört zu den Mythen über den Zweiten Weltkrieg, daß Deutschland mit Hitler an der Spitzen an seinem Ausbruch ganz allein schuld sein, und den Krieg auch von Anfang an gewollt habe mit dem Ziel, die Weltherrschaft zu erlangen. Dies ist schon allein deswegen Unsinn, weil dies eine Allmacht Hitlers und dessen Herrschaft über die Ereignisse voraussetzte – gerade so, als hätte es niemanden sonst gegeben, der die Eskalation vorangetrieben hatte, auf den Hitler (meist mehr schlecht als recht) reagierte und der seinerseits ein Interesse am Krieg hatte. Wer welche Interessen verfolgte, das wird hier von Roewer aus­ein­ander­gesetzt.

Zu den Kräften, die ein Interesse am Krieg hatten, gehörten nach Roewer klar die USA mit ihrem Präsidenten Roosevelt. Das Land steckte in einer Wirtschaftskrise und hatte schon während des Ersten Weltkriegs die Erfahrung gemacht, daß dieser sich vorzüglich dadurch abhelfen läßt, indem man einen Stell­ver­treterkrieg außerhalb des eigenen Landes führt. Banken und Rüstungsbetriebe machten märchenhafte Gewinne – sollte sich das nicht wiederholen lassen, besonders, nachdem sich die Maßnahmen der Roose­veltschen »New Deal«-Politik als wenig wirksam erwiesen?

In Großbritannien kam, sozusagen vom politischen Abstellgleis geholt, im Mai 1940 mit Winston Churchill ein Mann an die Macht, dessen Name mit einer ganzen Reihe spektakulärer politischer wie militärischer Debakel verbunden war. Ein fanatischer Deutschenhasser, der der Ansicht war, Deutschlands Niederlage im Ersten Weltkrieg sei unvollständig gewesen und müsse unbedingt vervollständigt werden, und der zu diesem Zweck nach eigenem Bekunden »Europa in Brand setzen« wollte. Nichts könnte falscher sein als die Ansicht, der absolute Wille Churchills, den Krieg bis zur bedingungslosen Kapitulation Deutschlands fortzusetzen, habe irgend etwas mit den Verbrechen der Nationalsozialisten zu tun – denn die waren in ihrer überwiegenden Zahl zu dieser Zeit noch gar nicht geschehen, und auch Churchill war nicht Hellseher genug, um sie vorauszusehen. Ebensowenig war der sofort durch Großbritannien begonnene Bombenkrieg gegen Deutschland irgendeine Reaktion auf dessen Kriegshandlungen gegen England – zu denen war Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht in der Lage. Das Konzept des Strategischen Bombenkriegs war durch britische Militärs schon lange vor dem Zweiten Weltkrieg und noch vor Hitler ersonnen worden und kam bereits in den Kolonien als »air policing« zur Anwendung.

Hier ließe sich einwenden: geben die NS-Verbrechen, die ja nun mal gesehen sind, der Entschlossenheit Churchills nicht im nachhinein recht, unerbittlich die deutsche Niederlage herbeigeführt zu haben? Hier läßt sich sagen: nein. Denn der Krieg, so wie er verlaufen ist, war keineswegs so von Hitler beabsichtigt. Weder wollte er einen Krieg mit Großbritannien, noch wollte er ursprünglich Frankreich besetzten; ebensowenig war die Eroberung Dänemarks und Norwegens geplant – so es auch für das angebliche Anstreben der Weltherrschaft nicht den geringsten Beleg gibt. Und wer weiß, ob es Hitler gewagt hätte, Polen anzugreifen – nach Roewers Aussagen hat der britische Geheimdienst zielgerichtet darauf hingewirkt, »in voller Absicht, über den Hebel Polen einen Krieg auszulösen«. Es ist zwar Spekulation aber eins läßt sich wohl sagen: ohne den Willen Churchills, den Krieg bis zum letzten auszufechten, wäre er ein auf des östliche Mitteleuropa begrenzter Konflikt geblieben. Nun gehört es allerdings zu den grandiosen Fehlleistungen Hitlers, den Kriegstreibern in England in die Hände gespielt und den Alliierten die Rechtfertigungen für eine Fortsetzung des Krieges auf dem Silbertablett geliefert zu haben.

Hier zeigt Roewer nun auch, daß seine »revisionistische« Sicht der Dinge keineswegs bedeutet, das Handeln Hitlers zu beschönigen, zu rechtfertigen oder zu verharmlosen. Er macht hingegen ganz klar: Hitler hat es vergeigt. Er hat es vergeigt durch eine Reihe völlig unnötiger Fehlentscheidungen, er hat es vergeigt durch seine Unfähigkeit, militärische Erfolge in politische Siege zu verwandeln, und zuletzt hat er es vergeigt dadurch, eine Politik zu betreiben, welche die Alliierten in ihrer vermeintlichen Mission, die Welt vom Bösen in Form Deutschlands zu befreien, bestärkte und ihnen scheinbar recht gab. Zu diesen Fehlentscheidungen gehört laut Roewer insbesondere die »Zerschlagung der Resttschechei« – eine Entscheidung, die die Appeasement-Politik Chem­berlains nachhaltig blamierte und dafür sorgte, daß der Kriegstreiber Winston Churchill das Heft des Handelns in die Hand bekam. Zu den Fehlentscheidungen Hitlers gehört ebenso die überflüssige Entscheidung, Polen anzugreifen, den Krieg gegen die Sowjetunion unter sträflicher Mißachtung aller militärischen Randbedingungen zu eröffnen und den Krieg den USA zu erklären, wodurch Roosevelt alle noch innenpolitisch gebotene Zurückhaltung fahren lassen konnte. Und wäre Hitler, so Roewer, so klug gewesen, Frankreich nach der Niederlage einen großzügigen Frieden anzubieten, die Gebiete zu räumen, auf die Deutschland keinen legitimen Anspruch erheben konnte und die Kampf­handlungen einseitig einzustellen, dann wäre auch ein Scharfmacher wie Churchill kaum imstande gewesen, dem britischen Volk die Fortführung des Krieges als notwendig zu verkaufen. Der Lauf der Ereignisse war weder zwangsläufig noch alternativlos – ja, es wäre möglich gewesen, ihm eine andere Richtung zu geben.

Als Ironie der Geschichte bleibt festzuhalten: zwar gelang es Churchill, mit Hilfe der USA Deutschland die totale Niederlage beizubringen, aber um den Preis, Großbritanniens Empire zu ruinieren – und seinen Status als Weltmacht an die USA abzugeben, die ihn bis heute innehaben und damit als einzige dauerhaften Nutznießer des Zweiten Weltkriegs hervorgegangen sind. Roosevelts Kalkül scheint aufgegangen zu sein. Wer also Antworten auf die Frage sucht, warum die Welt so ist, wie sie zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts ist, muß tief graben. Roewer hat dazu einen hochinteressanten und lesenswerten Beitrag geliefert.

 

Roewer Unterwegs Band 2

Roewer, Helmut: Unterwegs zur Weltherrschaft

Band 2: 1918–1945 – Warum eine anglo-amerikanische Allianz Deutschland zum weiten Male angriff und die Rote Armee in Berlin einmarschierte

Scidinge Hall Verlag, Tübingen 2017

ISBN 978-3-947020-02-7

24,95 EUR

 

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Stoppt die Helfershelfer des Großen Austauschs!

Was wäre, wenn Menschen die Hilfsbereitschaft ihres Nachbarn gezielt ausnutzten, um ihn moralisch zu erpressen? Würde man sagen, daß so jemand Solidarität verdiente? Was, wenn jemand selbst sein Haus anzündete, um es es von seinen Nachbarn wieder aufbauen zulassen? Was würde man von so jemandem halten? Doch nicht anders handeln jene, die sich vorsätzlich in Seenot begeben, um mit Ihrer Rettung die Einwande­rung in ein anderes Land zu erzwingen. Weiterlesen

Die Kaputten

Wißt Ihr, wer Jennifer Weist ist? Nein? Glück gehabt. Erhaltet Euch unbedingt dieses wunderbare Nichtwissen und verschmutzt nicht Euer Gehirn damit. Überhaupt definiert sich ja Bildung immer mehr nicht über die Dinge, die man weiß und kennt, sondern über das, was man ignorieren kann. Am besten, Ihr überspringt einfach den nächsten Absatz. Oder am besten setzt Euch überhaupt hin und lest lieber ein gutes Buch.

Alle anderen wissen: es handelt sich um die … äh … Frontfrau der Band Jennifer Rostock. Jenes Gespenst mit dem Charme und Aussehen einer vollgeschmierten Klotür in einer Friedrichshainer Studentenkneipe, das sich derart ins Monströse selbstverunstaltet hat, so daß man sich ein Musikvideo von ihr anschaut und sich fragt: ist das jetzt ein Musikvideo (nein, lieber nicht anklicken!) oder die Vorschau zu einer Alien-Fortsetzung?

Auf Young German weiterlesen.

Eine große Geschichtserzählung? – Ian Kershaws »Höllensturz«

Die Jahre von 1914 bis 1949 als Gesamtschau in einem Buch mit rund 700 Seiten abhandeln – kann sowas gutgehen? Ja, das könnte wohl funktionieren, wenn auch schon nicht im Detail, so doch immerhin einen Überblick über die großen Zusammenhänge zu bilden. Ian Kerschw hat es gewagt, aus einer Epoche mit zwei Welt­kriegen, beziehungsweise einem zweiten Dreißgjährigen Krieg mit einer turbulenten Waffenstillstandsphase, an deren Ende buchstäblich kein Stein auf dem anderen geblieben ist, eine große Geschichts­erzählung zu zimmern. Diese Geschichte sei nie besser erzählt worden, wird Christopher Clark auf der Umschlagseite zitiert.

Kershaw_IHoellensturz_176643.jpgDoch leider ist das eben nicht gelungen. Vielmehr ist meine Befürchtung eingetreten, daß Vieles nur ober­flächlich gestreift wurde und naturgemäß nicht in die Tiefe gehen konnte. Das wäre auch zuviel erwartet. Doch das ist es nicht allein. Die Geschichts­betrachtung Kershaws geriet arg kon­vent­ionell, es ist eher ein Überblick darüber, was heute als »Mainstream« gelten kann; wenig wird hinterfragt, was sich in den letzten Jahren als hinterfragenswert erwiesen hat, so zum Beispiel hinsichtlich der Entfesselung des Ersten Welt­kriegs. Kerschaw verharrt hier ganz in der Fischer-These, wonach ein nicht näher erklärtes »Welt­machtstreben« Deutschlands maßgeblich dafür verant­wortlich sei, freilich ohne das Weltmachtstreben Großbritanniens weiter zu hinterfragen. Natürlich darf zum Beleg dessen die angebliche »Hunnenrede« Kaiser Wilhelms nicht fehlen, obwohl doch mindestens zweifelhaft ist, ob sie jemals in der kolportierten Form gehalten wurde. So muß denn auch das Märchen von der angeblich größenwahnsinnigen deutschen Flottenaufrüstung herhalten, und auch manch anderer kalter Kaffee wird serviert – beispielsweise, daß das Buch von Ernst Jünger »Stahlgewitter« den Krieg verherrliche.

Der Autor verwundert immer wieder durch merkwürdige Aussagen und geht über Wesentliches lapidar hinweg. So wird er nicht müde, ein ums andere Mal zu betonen, daß die Angst in Deutschland vor einer Roten Revolution »paranoid« gewesen sei – angesichts des Schlachthauses, in das die Kommunisten Rußland verwandelten, erscheint das als eine recht kühne These, zumal er an anderer Stelle durchaus ehrlicherweise und zutreffend feststellt, daß unter Stalin der politische Terror im Alltag weit ausgeprägter war als unter Hitler. Wie auch der Autor zum Thema Erster Weltkrieg sehr auf die Rolle Deutschlands fixiert ist, so bleibt auch die Entstehung des Zweiten weitgehend darauf beschränkt, daß Hitler ihn nun mal wollte und von Anfang an darauf hinarbeitete, gerade so, als hätte es nicht auch da zahlreiche alternative Weichenstellungen und andere Kriegstreiber gegeben. Dabei verdient gerade diese Frage, einer kritischen Betrachtung unterzogen zu werden. Und wer sich nach den Gründen des Aufstiegs der Nationalsozialisten fragt, der ist nach wie vor bei Sebastian Haffner besser bedient (wenn auch dessen Betrachtungen zur Entstehung und zum Verlauf des Krieges zu einseitig auf die Person Hitlers fixiert sind).

Was Kershaw zugute gehalten werden kann, ist, daß er viele Gesichtspunkte, wenn auch nur  oberflächlich, streift, und sich nicht allein bei der großen Politik aufhält, sondern auch viele kulturgeschichtliche Aspekte berücksichtigt.

Kurzum, das Buch enttäuscht im großen und ganzen, auch wenn man nicht mehr erwartet hat als einen groben Überblick über eine Epoche. Wer überdies gelesen hat, was in den letzten drei bis vier Jahren zum Thema Erster Weltkrieg an Wesentlichem erschienen ist, erfährt hier nichts Neues. Bei allen anderen dürfte das Werk nur dazu geeignet sein, eingefahrene Geschichtsbilder zu verfestigen. Ist die Geschichte wenigstes packend erzählt? Hm – kann ich eigentlich nicht behaupten.

Ian Kershaw, Höllensturz

DVA€ 34,99 [D] inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-421-04722-9

Ein Abend mit der Maasi und warum die AfD antisemitisch ist

Gerade war dieser Tage in den Medien zu lesen, dass der Direktor der Gedenkstätte für die Opfer von Kommunismus und politischer Verfolgung in Berlin Hohen­schön­hausen, Hubertus Knabe, dem Innenministerium dringend empfiehlt, die Zusammen­arbeit mit Anetta Kahanes »Amadeu-Antonio-Stiftung« zu beenden. Kahane, langjährig unter dem Namen IM Victoria als Spitzeline der ostzonalen Staats­sicherheit tätig, wird indessen vom bundesrepublikanischen Innenminister für qualifiziert befunden, auch heute die Bürger für unerwünschte Meinungs­äußerungen zu kujonieren. Früher Stasi, heute Maasi.

Interessant ist auch, was sich bei der AA-Stiftung sonst noch für Personal tummelt; akademische Nichtsnutze, die auf diese Weise einer wertschöpfenden Tätigkeit nach dem Bätschelor in Geschwätzwissenschaften aus dem Weg gehen. Bekannt geworden ist ja unter anderen das Fräulein Schramm, das einst der Genugtuung über die Zerstörung Dresdens durch Air Marshall Harris in Form mieser Reime Ausdruck verlieh.

Da ist zum Beispiel ein Herr Jan Riebe, »Experte« für Antisemitismus oder was er dafür hält. Letzte Woche hielt er in Erfurt einen Vortrag zum Thema »Wie antisemitisch ist die AfD?«, und ich habe ihn mir für euch angetan. Lustig war das nicht, denn das dort feilgebotene Ausmaß an Falschheit, Böswilligkeit, an Unredlichkeit und intellektueller Verrottung muss lange suchen, um seinesgleichen zu finden.

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Die digitale Revolution stört bei der Produktion von Wahrheit

Frank Walter Steinmeier ist deutscher Außenminister und soll, so hat man es nun unter sich ausgemacht, zum Bundespräsidenten gewählt werden. Und es ist ein recht merkwürdiger Außenminister, der sein Amt dahingehend mißversteht, sich in Wahl­kämpfe fremder Länder einzu­mischen, die dortigen Kandidaten zu beschimpfen und dem demokratisch einwandfrei erwiesenen Wahlgewinner ausdrücklich die Gratu­lation zu verweigern, der aber gleichzeitig Autokraten und Diktatoren gerne die Hand schüttelt. Als Bundespräsidenten wird man ihn vermutlich weitgehend ignorieren können, was immerhin ein gewisser Vorzug ist.

Als Minister macht man sich natürlich auch Sorgen. Über tödliche Gefahren für unsere Gesellschaft zum Beispiel, oder den Realitätsbezug der Landsleute – Sorgen, denen Herr Steinmeier in der FAZ vom 5. November Ausdruck verlieh. Weiterlesen

Sie wollen den Austausch! – Teil 6

Es wird ja gerne als ein Hirngespinst hingestellt, daß es die Absicht gibt, das Volk auszutauschen; etwas, das nur in den Köpfen rechter Verschwörungstheo­reti­ker existiert. Doch es gibt immer wieder Beispiele, in denen dieses Ansin­nen unumwunden propagiert wird. In loser Folge wird diese Reihe solche Bei­spiele vor­stellen und kommen­tieren.

Teil 6: Ahnungslose »Experten«

Was genau den bisher nicht übermäßig bekannten Grünen-Politiker Kurt Edler als »Islamismus-Experten« ausweist, ist nicht bekannt, und auch sein Eintrag auf Wikipedia gibt darüber keinen genauen Aufschluß. Das hindert die »Welt am Sonntag« indessen nicht daran, ihn als solchen um seine Meinung zu fragen, und die offenbart »erstaunlich einfache Ideen«, wie zum Beispiel diese hier: »Warum nicht Neu-Aleppo in Vorpommern gründen?«

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